Calenberger Autorenkreis

      

Berichte zu den vergangenen Lesungen im Jahr 2019

(die neuesten Berichte stehen am Anfang)


"Ich bin nicht Stiller!"

Noch einmal las Cornelia Poser am Samstag, d. 12. Januar 2019  ihren Max Frisch, diesmal im Restaurant "Stiller / Marmite" in Barsinghausen

Fünfundsiebzig Frauen waren zum Frühstück und zur anschließenden Lesung gekommen, ließen sich von der Referentin über das Leben von Max Frisch berichten, ebenso über seine drei großen Romane Stiller, Homo Faber und Mein Name sei Gantenbein, sowie über die Erzählung Montauk und seine Tagebücher. Ein reichhaltiger Büchertisch des Bücherhauses am Thie ergänzte das Angebot, das die Zuhörerinnen am Ende der Lesung gerne annahmen, um ihre häuslichen Bücherregale mit Frisch-Werken aufzufüllen oder neu zu bestücken.







                                                 

HAZ am 14.01.2019 Regionalteil Barsinghausen

 

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"Vergissmeinnicht!"

Unsere erste Lesung im Neuen Jahr fand am Mittwoch, d. 9.1.2019  in der Versöhnungskirche in Weetzen - Ronnenberg statt. Cornelia Poser stellte ihre autobiografischen Geschichten aus Hannas Kindheit vor.

Einmal im Monat treffen sich im Gemeindesaal der Versöhnungskirche in Weetzen die Aktiven Seniorinnen. Zu diesem ersten Treffen im Jahr 2019 waren mehr als dreißig Frauen gekommen. Nach einem ausgiebigen Frühstück eröffnete eine Teilnehmerin des Frauenseniorenkreises den literarische Teil des Vormittags mit Erich Kästners schönem Januar-Gedicht aus dem Büchlein Die 13 Monate. Danach nahm Cornelia Poser die Zuhörer mit auf eine Reise in ihre kindliche Welt der Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts. Sie las drei autobigrafische Geschichten von Hanna. In der ersten, die Elbsand heißt, konnten die Zuhörerinnen die dreijährige Hanna beim Sandessen am Strand der Elbe erleben. In der zweiten Geschichte Silvester - oder der Schisshase durften die Zuhörerinnen am ersten Silvesterfest der Autorin im Jahr 1956/57 teilnehmen. Den Abschluss bildete die Geschichte Heinzi - der Blödmann, die Hanna als zehnjähriges Mädchen  beim Rollschuhlaufen zeigt.                                                                   Foto: Renate Folkers Da am Schluss etwas Zeit war und alle noch Lust zum Zuhören hatten, gab es die Zugabe Durch den Eisernen Vorhang, eine Erinnerung an eine Zugreise der Autorin von Hamburg nach Dresden im Jahr 1956. Die Lesung animierte einige Zuhörerinnen, auch von sich etwas zu erzählen und man verabschiedete sich mit der Gewissheit, dass es gut ist, eigene Erinnerungen nicht nur zu haben, sondern sie auch aufzuschreiben und mit anderen zu teilen.